Artikelbeispiele

Wahrheit, ästhetische; Wahrheit der Kunst.
 
1. Schon die frühgriechische Dichtung reflektiert explizit auf den W.-Anspruch des von ihr Vorgetragenen. Im ‹Proömium› zu HESIODS ‹Theogonie› stellen sich die Musen in komplexer Weise vor: «Wir wissen trügenden Schein (ψεύδεα) in Fülle zu sagen, das dem Wirklichen nur ähnlich ist (ἐτύμοισιν ὁμοῖα); wir wissen aber auch, wenn wir wollen, Wahres zu verkünden (ἀληθέα γηρύσασθαι)» [1]. Dichtung kann Trugbild, aber auch W.-Aussage sein. Hesiods Verse, die das neue W.-Programm seiner Dichtung, die Wirklichkeit «von Anfang an» [2] gedanklich zu erschließen, auf der Folie einer wirkmächtigen Dichterkritik formulieren [3], sind traditionsbildend. Nicht zuletzt in der Kritik am W.-Verhältnis der Dichtung (von XENOPHANES bis PLATON) entfaltet sich der philosophische W.-Begriff.
Eine Weichenstellung für die weitere Reflexion des Verhältnisses von Wissenschaft, Philosophie und Kunst vollzieht sich in der Auseinandersetzung zwischen PLATON und ARISTOTELES um den W.-Anspruch der Dichtung. Im Rahmen seiner Lehre von der Mimesis (s.d.) vertritt PLATON die Auffassung, daß die Dichter nicht die Wirklichkeit, sondern nur das Abbild eines Abbildes zeigen. Als «nachbildender Gestalter» steht der Dichter «an dritter Stelle von der W. entfernt» (τρίτος ἀπὸ τῆς ἀληθείας), ist aber grundsätzlich auf die W. der dargestellten Sachen selbst bezogen [4]. ARISTOTELES spricht der Dichtung – neben den Formen der W.-Erforschung in den theoretischen und praktischen Wissenschaften oder Künsten (τέχναι) – eine spezifische Form der «Richtigkeit» (ὀρθότης) zu [5]. Hält der Historiker nur die Einzelwirklichkeit fest (τὸ καθ' ἔκαστον), so bringt der Dichter nach Aristoteles dagegen das Allgemeine einer Sache zum Ausdruck (τὸ καθόλου) und ist insofern «philosophischer». Kommt es dem Historiker darauf an, zu sagen, was wirklich geschehen ist, so sucht der gestaltende Dichter das darzustellen, «was nach den Möglichkeiten der inneren Wahrscheinlichkeit oder Notwendigkeit so geschehen könnte» (οἷα ἂν γένοιτο, καὶ τὰ δυνατὰ κατὰ τὸ εἰκὸς ἢ τὸ ἀναγκαῖον) [6].
Aristoteles' Kontrastierung von Dichtung und Geschichtsschreibung bildet den entscheidenden Bezugspunkt für die europäischen Konzepte der «ästhetischen» bzw. «poetischen Wahrscheinlichkeit» [7] und der poetischen W. [8], wie sie in Anknüpfung an die Rhetorik von der Renaissance bis ins 20. Jh. hinein vertreten werden. In wirkmächtiger Weise wertet G. VICO in seiner ‹Scienza nuova› die «sapienza poetica», die poetische Weisheit, auf [9].
2. Mit der Begründung der Ästhetik als einer eigenen Disziplin durch A. G. BAUMGARTEN kommt es zur Begriffsprägung «veritas aesthetica» [10]. Baumgartens Definition als «veritas, quatenus sensitive cognoscenda est» («W., soweit sie sinnlich erkennbar ist») [11] hebt vor allem ab auf den Unterschied zwischen «cognitio sensitiva» und diskursiver Erkenntnis [12]. Der wirklichkeitserschließende Gehalt der oft «verworrenen» [13], nicht bis zur Deutlichkeit des Begriffs artikulierten sinnlichen Eindrücke und Vorstellungen soll als Komplement zur «logischen W.» eingebracht werden in eine möglichst umfassende «veritas aestheticologica» [14]. Darunter versteht Baumgarten die Summe der «deutlich» («distincte») oder auch nur «verworren» («confuse») vorgestellten W.en – im Unterschied zur unendlich bestimmten, «metaphysischen W.» der Sachen selbst, die für endliche Erkenntnissubjekte unerreichbar bleibt [15]. Mit Rekurs auf seinen Lehrer hält auch G. F. MEIER fest: «Die W., in so ferne sie undeutlich und zugleich schön erkant wird, ist also eine Schönheit der Erkentnis, welche die aesthetische W. genennet wird, (veritas aesthetica)» [16]. In der Frage, wie die von ihm postulierte ä.W. dargestellt und kommuniziert werden kann, greift BAUMGARTEN auf das Konzept der poetischen Wahrscheinlichkeit («verisimilitudo poetica») zurück [17]. Diente die Forderung nach poetischer Wahrscheinlichkeit primär dazu, die künstlerische Freiheit der Inventio zu begrenzen, so ist mit dem Begriff der ä.W. ein Erkenntnisanspruch eigenen Rechts erhoben und das Kunstwerk als Darstellung dieser W. verstanden. An Baumgartens Begriff der «veritas heterocosmica» kann noch die Mögliche-Welten-Semantik anschließen, wenn sie mit Bezug auf fiktionale Texte erwägt, poetische W. als W. in möglichen Welten zu explizieren [18].
3. Weitgehend unabhängig von Baumgarten reklamieren W.-Ästhetiken seit dem Ende des 18. Jh. das Kunstwerk als eigentümlichen Ort der W. Die im 19. Jh. einflußreiche Unterscheidung von «Kunstwahrheit», auch «innere W.» genannt, und «Naturwahrheit» trifft J. W. GOETHE [19]. Begreift F. W. J. SCHELLING die Kunst als das «einzige wahre und ewige Organon zugleich und Document der Philosophie», als «die einzige und ewige Offenbarung, die es gibt» [20], so gilt G. W. F. HEGEL umgekehrt «die Kunst nicht mehr als die höchste Weise, in welcher die W. sich Existenz verschafft» [21]. Hegel nimmt die Tradition spekulativ metaphysischer Identifikation der Kategorien ‹Schönheit› und ‹W.› [22] durch die These auf, «die Schönheit sei Idee», um diese als Moment in den Selbstverwirklichungsprozeß des «absoluten Geistes» einzuordnen. «Die Schönheit aber ist nur eine bestimmte Weise der Aeußerung und Darstellung des Wahren und steht deshalb dem begreifenden Denken ... durchaus nach allen Seiten hin offen» [23]. Der Erkenntnisvollzug der Kunst wird durch den der Philosophie des Begriffs überboten. Die Kunst als «große Ermöglicherin des Lebens» bezeugt dagegen nach F. NIETZSCHE den «Willen zum Schein, zur Illusion, zur Täuschung»: «wir haben die Kunst, damit wir nicht an der W. zu Grunde gehn» [24].
4. Die Fundamentalontologie M. HEIDEGGERS [25], die philosophische Hermeneutik H.-G. GADAMERS [26], W. BENJAMINS Theorie der Kritik [27] und die Ästhetik TH. W. ADORNOS knüpfen in unterschiedlicher Weise an die Schellingsche Emphase einer allein vermittels eminenter Kunstwerke einzuholenden W. an. Auch das anti-hermeneutische Projekt des Dekonstruktivismus geht davon aus, daß an der Kunst eine privilegierte W. zu gewinnen sei: die Einsicht in das jeweilige Scheitern der rationalistischen, empiristischen und hermeneutischen Versuche, das Wahre zu positivieren [28].
Für ADORNO, der den Begriff der ä.W. im Bewußtsein seiner Problematik und mit der Insistenz auf der irreduziblen Komplexität seiner Vermittlungen mitführt [29], «terminieren» alle ästhetischen Fragen «in solchen des W.-Gehalts der Kunstwerke: ist das, was ein Werk in seiner spezifischen Gestalt als Geist in sich trägt, wahr? Eben das ist dem Empirismus als Aberglaube anathema» [30]. Der von Benjamin angeeignete Begriff des W.-Gehalts impliziert: «Kunst geht auf W., ist sie nicht unmittelbar; ... Erkenntnis ist sie [sc. die Kunst] durch ihr Verhältnis zur W.; Kunst selbst erkennt sie, indem sie an ihr hervortritt» [31].
Die Kritik an der Konzeption einer ä.W. («Der Bereich der Kunst und der Bereich der W. sind voneinander getrennte Bereiche», K. HAMBURGER [32]) wie auch die Versuche, diesen Begriff mit philosophischen Mitteln zu explizieren [33], setzen sich in der gegenwärtigen Diskussion der philosophischen Ästhetik fort. Auch in der Analytischen Philosophie ist durch die Beschränkung des W.-Begriffs auf verifizierbare Aussagen das letzte Wort über die Möglichkeit, Kunstwerken (wie etwa auch der Musik) eine W. sui generis zuzuschreiben, nicht gesprochen [34]. Untersucht werden einerseits die Konstitution von Bedeutung in den Künsten [35], andererseits die Bedingungen der W.-Fähigkeit von ästhetischen Urteilen [36]. Ansätze reichen von der Verteidigung der Anwendung eines propositionalen W.-Begriffs, insbesondere für die Dichtung, bis hin zu Vorschlägen, den propositionalen W.-Anspruch der Kunst zugunsten eines (‘nicht-propositionalen’) Erkenntnisanspruchs im Sinne einer kognitiven Welterschließung aufzugeben. Genuine Erkenntnisansprüche der Kunst können auch dort verteidigt werden, wo auf den W.-Begriff als solchen verzichtet wird: «To say that beauty or aesthetic rightness is truth or that it is incompatible with truth», diese Behauptungen sind für N. GOODMAN «equally misleading slogans» [37].

Anmerkungen
 
[1] HESIOD: Theog. 27f.
 
[2] Theog. 115.
 
[3] Vgl. auch: SOLON: Frg. 25, in: B. GENTILI/C. PRATO (Hg.): Poetae elegiaci 1 (1979) 118.
 
[4] PLATON: Resp. X, 597 aff. 599 a; vgl. Soph. 234 b–236 c.
 
[5] ARISTOTELES: Poet. 25, 1460 b 13ff.
 
[6] Poet. 9, 1451 a 37ff.
 
[7] Vgl. Art. ‹Wahrscheinlichkeit (ästhetisch)›.
 
[8] Vgl. etwa: C. SALUTATI: Ep. a fra G. da Samminiato (25. Jan. 1405/1406), in: Epistolario di C. Salutati 4, Nr. 23, hg. F. NOVATI (1905) 170–205; A. A. C. Earl of SHAFTESBURY: Soliloquy: or, advice to an author (1710). Stand. ed. I/1 (1981) 92; A notion of the hist. draught of Hercules [vermutl. nach 1710], in: Second characters or the language of forms, hg. B. RAND (Cambridge 1914) 33; F. SCHILLER: Ueber die trag. Kunst (1792). Nat.ausg. 20 (1962) 167; Ueber das Pathetische (1793), a.O. 218; W. VON HUMBOLDT: Ueber Göthes Herrmann und Dorothea (1799). Werke, hg. A. LEITZMANN 2 (1904) 285; W. KAYSER: Die W. der Dichter. Wandlung eines Begriffs in der Lit. (1959); für minimal wahrheitshaltig («poetica, quae minimum continet veritatis») hielt die Poesie im Gegensatz zur Theologie THOMAS VON AQUIN: Comm. in lib. I sent., prol., q. I, a. V, 3. Op. omn. 7 (Paris 1873) 10.
 
[9] G. VICO: Principj di una scienza nuova ... (1725).
 
[10] A. G. BAUMGARTEN: Aesthetica §§ 423ff. (1750, ND 1961) 269ff.
 
[11] § 423, a.O. 269.
 
[12] Vgl. C. PERES: Ästhet. W. und sinnl. Erkenntnis. Zu A. G. Baumgartens Begründung der Ästhetiktheorie, in: M. ANDREAS-GRISEBACH/B. WEISSHAUPT (Hg.): Was Philosophinnen denken 2 (Zürich 1986) 257–267.
 
[13] Vgl. Art. ‹Verworrenheit II.›. Hist. Wb. Philos. 11 (2001) 1017–1020.
 
[14] BAUMGARTEN: Aesth. §§ 427. 440ff., a.O. [10] 271. 280ff.
 
[15] § 424, a.O. 270.
 
[16] G. F. MEIER: Anfangsgründe aller schönen Wiss. 1, § 32 (1748–50,
21754) 54; zu den «veritates mere aestheticae» vgl. Auszug aus der Vernunftlehre § 106, in: I. KANT: Logik. Akad.-A. 16, 281; KANT: Refl. 2239, a.O. 282.
 
[17] BAUMGARTEN: Aesth. §§ 483. 485. 566ff. 585–612, a.O. [10] 309–311. 367ff. 379–400; vgl. G. F. MEIER: Anf.gründe 1, § 95, a.O. 202.
 
[18] Aesth. § 441, a.O. 281; vgl. zur Frage nach der W.-Bedingung fiktionaler Texte etwa: L. DOLEZEL: Heterocosmica. Fiction and possible worlds (Baltimore/London 1998).
 
[19] J. W. GOETHE: W. und Wahrscheinlichkeit der Kunstwerke (1797). Hamb. Ausg. (1948–64) 12, 67–73.
 
[20] F. W. J. SCHELLING: System des transsc. Idealismus (1800). Sämmtl. Werke, hg. K. F. A. SCHELLING (1856–61) I/3, 627. 618; vgl. a.O. 620; D. JÄHNIG: Schelling. Die Kunst in der Philos. 2: Die W.-Funktion der Kunst (1969).
 
[21] G. W. F. HEGEL: Vorles. über die Aesthetik 1 (1835–38). Jub.ausg. 12, hg. H. GLOCKNER (1927) 150.
 
[22] Zur mittelalterl. Transzendentalienlehre mit ihrer These von der Konvertibilität von ‹verum› und ‹pulchrum› vgl. J. A. AERTSEN: Beauty in the MA: A forgotten transcendental? Mediaev. Philos. Theology 1 (1991) 68–97.
 
[23] HEGEL, a.O. [21] 136; vgl. F. SCHILLER: Die Künstler (1789). Sämtl. Werke 1, hg. G. FRICKE/H. G. GÖPFERT (
61980) 173–187, 175; zur spätidealist. Kritik an Hegel vgl. CH. H. WEISSE: System der Aesthetik 1 (1830) 3–48.
 
[24] F. NIETZSCHE: Nachgel. Frg., Anfang 1888 bis Anfang 1889 17[3]. Krit. Ges.ausg., hg. G. COLLI/M. MONTINARI (1967ff.) 8/3, 318–320, 319f.; 16[40], a.O. 296.
 
[25] Vgl. M. HEIDEGGER: Der Ursprung des Kunstwerks (1935/36), in: Holzwege (1950) 25ff.; vgl. Art. ‹Unverborgenheit›. Hist. Wb. Philos. 11 (2001) 331–334; zur Bestimmung der W. in der Kunst bzw. der W. des ästhet. Objektes in der phänomenolog. Bewegung: R. INGARDEN: Des différentes conceptions de la vérité dans l'œuvre d'art. Rev. Esthét. 2 (1949) 162–180; M. DUFRENNE: Phénoménol. de l'expérience esthét. 2 (Paris 1953) 613ff.
 
[26] Vgl. H.-G. GADAMER: W. und Methode (1960,
41975) XXVIII. 77ff. 109.
 
[27] Vgl. W. BENJAMIN: Goethes Wahlverwandtschaften (1924/25). Ges. Schr., hg. R. TIEDEMANN/H. SCHWEPPENHÄUSER (1972–89) I/1, 125f. 128. 173.
 
[28] Vgl. J. DERRIDA: La vérité en peinture (Paris 1978); dtsch.: Die W. in der Malerei (1992).
 
[29] TH. W. ADORNO: Ästhet. Theorie (1970) 419.
 
[30] a.O. 498.
 
[31] 419; Adorno setzt sich deutlich von einem W.-Verständnis von Kunst ab, wie es G. LUKÁCS: Kunst und objektive W. (1954), in: D. HENRICH/W. ISER (Hg.): Theorien der Kunst (
21993) 260–312 mit dem marxist. Theorem von der künstlerischen Widerspiegelung der Realität vertritt.
 
[32] Vgl. K. HAMBURGER: W. und Ästhet. W. (1979) 135ff. 143.
 
[33] Vgl. A. WELLMER: W., Schein, Versöhnung. Adornos ästhet. Rettung der Modernität, in: J. HABERMAS/L. VON FRIEDEBURG (Hg.): Adorno-Konferenz 1983 (1983) 138–176; zurückhaltender: M. SEEL: Kunst, W., Welterschließung, in: F. KOPPE (Hg.): Perspektiven der Kunstphilos. (1991) 36–80.
 
[34] Vgl. J. LEVINSON: Truth in music. J. Aesthetics Art Criticism 40 (1981) 131–144; P. LAMARQUE/S. H. OLSEN: Truth, fiction, and lit. (Oxford 1994).
 
[35] Vgl. G. P. STEIN: The ways of meaning in the arts (New York 1970); R. STECKER: Artworks (University Park, Pa. 1997).
 
[36] Vgl. K. L. WALTON: Categories of art. Philos. Review 79 (1970) 334–367; vgl. Art. ‹Urteil, ästhetisches›. Hist. Wb. Philos. 11 (2001) 462–465.
 
[37] N. GOODMAN: Ways of worldmaking (Indianapolis 1978) 133; dtsch.: Weisen der Welterzeugung (1990) 162; vgl. Languages of art (London 1969, Brighton 1981) 262ff.; G. GABRIEL: Zwischen Logik und Lit. (1991) 207–220.

Literaturhinweise
 
J. HOSPERS: Meaning and truth in the arts (Chapel Hill, N.C. 1946). – M. C. BEARDSLEY: Aesthetics (New York u.a. 1958). – W. KAYSER s. Anm. [8]. – R. BUBNER: Über einige Bedingungen gegenwärt. Ästhetik (1973), in: Ästhet. Erfahrung (1989) 9–51. – G. GABRIEL: Fiktion und W. Eine semant. Theorie der Lit. (1975). – K. HAMBURGER s. Anm. [32]. – J. LEVINSON s. Anm. [34]. – F. KOPPE: Grundbegriffe der Ästhetik (1983) 147–155. – A. WELLMER s. Anm. [33]. – M. FRANZ: Wahrheit der Kunst. Neue Überlegungen zu einem alten Thema (1984). – R. ROCHLITZ: Expérience esthét. et vérité de l'art. Tendance de l'esthét. allemande. Critique 450 (1984) 864–877. – M. PUELMA: Der Dichter und die W. in der griech. Poetik von Homer bis Aristoteles. Mus. Helv. 46 (1989) 65–100; ND, in: Labor et lima (Basel 1995) 111–151. – M. SEEL s. Anm. [33]. – J. S. HANS: Contextual authority and aesthetic truth (Albany 1992). – L. H. PRATT: Lying and poetry from Homer to Pindar (Ann Arbour, Mich. 1993). – P. LAMARQUE/S. H. OLSEN s. Anm. [34]. – P. TAYLOR: Art. ‹Art and Truth›, in: E. CRAIG (Hg.): The Routledge encycl. of philos. 1 (London u.a. 1998) 456–460. – R. FORNET-PONSE: W. und ä.W.: Unters. zu H.-G. Gadamer und Th. W. Adorno (2000).

H. HÜHN/E. ORTLAND

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